Projekte.

Wie Markenprozesse in der Praxis aussehen – Beispiele aus über dreißig Jahren Arbeit für Verbände, Städte, Regionen und Unternehmen.

Verband 3DDruck: eine Branche bekommt eine Stimme

Ausgangslage

Es gab keine Organisation, die die Möglichkeiten der branchenübergreifenden Additiven Fertigung in der Diskussion voranbrachte und aufzeigte, welche Potenziale diese Technologie besitzt.

Vorgehen

Gegründet wurden ein Verband und ein Beirat aus Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Seitdem verfolgt der Verband als überparteiliche Denkfabrik einen branchenübergreifenden Ansatz, schließt strategische Allianzen mit allen, die sich für die Additive Fertigung in Deutschland und Europa engagieren, und gibt konkrete Impulse für die Branche. Ich war zehn Jahre lang Vorsitzender des Verbands.

Hamburg: ein Standort, eine Strategie

Ausgangslage

Hamburg wollte sein Standort-Marketing grundlegend modernisieren. Ziel war, dass alle Akteure die Stadt als eine Marke vermarkten – mit gemeinsamer Strategie, verwandtem Design und abgestimmten Veranstaltungen.

Vorgehen

Entstanden ist ein Kommunikationskonzept, das Inhalte und Gestaltung der Marke Hamburg festlegt. Vorhandene Instrumente und Vertriebskanäle wurden harmonisiert, markenprägende Großereignisse eingeführt und ein verbindliches Bewertungssystem etabliert – die Metropolregion eingeschlossen.

Berlin: ein Netz aus Multiplikatoren

Ausgangslage

Berlin als Stadt im Umbruch brauchte eine Marketing-Strategie für die Zeit des Übergangs. Die Botschaft war das Neue selbst – es sollte Touristen, Investoren und Talente anziehen.

Vorgehen

Ein Team knüpfte ein Kommunikations- und Kooperationsnetz: Wer Gäste nach Berlin einlud – Journalisten, Investoren, Multiplikatoren – wurde unterstützt. Partner waren unter anderem Auswärtiges Amt, Bundespresseamt, Goethe-Institut und Stiftungen. So entstand ein persönliches Direkt-Marketing.

Metropolregion Rhein-Neckar: Spitzenregion in Europa

Ausgangslage

Die Region wollte ihre Erfolge ausbauen und europaweit wahrgenommen werden. Gewünscht war ein Konzept, das die vielen Partner einbindet und kooperatives Regional-Marketing ermöglicht.

Vorgehen

Eine Reputationsanalyse ermittelte Markenkern und Ist-Profil. Damit wurden die Alleinstellungsmerkmale im nationalen und internationalen Wettbewerb belegbar – Grundlage für Positionierung, Soll-Profil und eine maßgeschneiderte Markenstrategie. Die vorhandenen Mittel ließen sich anschließend gezielt bündeln.

Euro: über 40 Millionen Kontakte vor der Bargeldeinführung

Ausgangslage

Parallel zur europaweiten Kampagne fehlte ein Instrument, um Unternehmen, Verbände und Medien dazu zu bringen, in den Monaten vor der Einführung des Bargelds Information über den Euro über ihre eigenen Kanäle kostenlos zu multiplizieren. Der Countdown lief zum 1. Januar 2002.

Vorgehen

In einer konzertierten Aktion entstand überall in Europa ein Multiplikatoren-Programm. International agierende Akteure aus Finanzwesen, Einzelhandel sowie Reise- und Tourismusbranche wurden identifiziert, angesprochen und gewonnen, mit zertifizierter Information über die neue Währung versorgt und zu konkreten Maßnahmen für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner verabredet. Über 100 namhafte Partner kamen zusammen, über 40 Millionen Kontakte wurden erzeugt.

Eine Auswahl. Weitere Projekte bespreche ich gern im persönlichen Gespräch.

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